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Infos von der Vorstandschaft



23.04.2017

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

Bei der Jahreshauptversammlung des Karate Dojo Kiyomasa Anfang März wurde in diesem Jahr die Vorstandschaft neu gewählt.

Ralf Köchl, Erster Vorsitzender und Trainer, lobte zunächst in seinem Bericht die sehr gute Zusammenarbeit innerhalb der Vorstandschaft. Ob Vorbereitung von Lehrgängen oder Feiern, jedes Vorstandsmitglied brachte sich immer mit guten Ideen ein. Viel Zeit beanspruchte auch die Sichtung älterer Vorstandbeschlüsse und deren Überarbeitung.
Auch sprach er nochmals die langjährigen Mitgliedschaften von Birgit Ansbacher, Christa Neumeier (20 Jahre) und Dominik Freitag (30 Jahre9 an. Sie waren im Rahmen der letzten Weihnachtsfeier mit Urkunden und einem Präsent geehrt worden.

Im Vorfeld der JHV hatten sich alle Vorstandsmitglieder bereit erklärt für eine weitere Amtsperiode zu kandidieren.
Mit Ausnahme des Jugendwarts wurde das nun schon seit längerer Zeit gut eingespielte Team in ihren Ämtern bestätigt.

Da laut Satzung der Jugendwart ausschließlich von den unter 18-Jährigen des Vereins gewählt wird, aber keine Jugendlichen bei der Jahreshauptversammlung anwesend waren, wurde zu einer Nachwahl eingeladen die sich an den Trainingszeiten orientiert.
Als Termin für die Neuwahl des Jugendwarts wurde das Kindertraining am 30. März festgesetzt.
Ulrich Tröger wurde einstimmig gewählt.

Die Kassenprüfungen liegen in den nächsten beiden Jahren in den Händen von Lena Baumgartner und Lisa Berchermeier.



Zusammensetzung des Vorstands bei Kiyomasa:

1. Vorsitzender: Ralf Köchl
2. Vorsitzender: Ralf Schmeh
Schriftführerin: Birgit Ansbacher
Kassenwart: Volker Kurtz
Jugendwart: Ulrich Tröger
Trainer: Ralf Köchl
Kassenprüfer: Lena Baumgartner, Lisa Berchermeier

(Ralf Köchl)

21.02.16

Bunkai – Karate-Kata in Anwendung

Ein Lehrgang der besonderen Art mit Sensei Eugen Landgraf

Bunkai bedeutet soviel wie Analyse und bezeichnet im Allgemeinen das Erklären einer Kata in praktischer Anwendung.Kata (Form) ist neben dem Kihon (Techniktraining) und dem Kumite (Kampf) eine der drei Säulen des Shotokan-Karate. In der Ursprungszeit des Karate war es nicht erlaubt öffentlich zu kämpfen, weshalb Techniken zusammengefasst und mehr oder weniger verschlüsselt in Form von Kata geübt wurden.Natürlich sollte einem unbeteiligten Betrachter der tiefere Sinn der dort demonstrierten Techniken nicht sofort klar sein. Kata wurde damit zu einem Geheimnis das nur den Meistern und deren Schüler bekannt war.Noch heute gibt es einen Unterschied zwischen der äußeren und damit offensichtlichen Anwendung der Kata und einer inneren, verborgenen Bedeutung.

Der Landesverband Bayern des S.K.I.D. als Veranstalter konnte mit Eugen Landgraf (7. Dan / Aalen) einen sehr kompetenten Karatelehrer als Lehrgangsleiter gewinnen, der sich seit vielen Jahren auch mit der geschichtlichen Entwicklung des Karate befasst.Das Dojo Kiyomasa richtete Ende Januar diesen Lehrgang aus zu dem Schwarz- und Braungurte des LV Bayern eingeladen waren.
In zwei Trainingseinheiten von je zwei Stunden wurden für die knapp 30 Teilnehmer die Kata Bassai-Dai und Chinte erklärt.Sensei Landgraf konzentrierte sich sehr auf die innere Bedeutung, also den nicht offen erkennbaren Sinn.

Demnach gibt es für nahezu jede Technik mehrere Anwendungsbeispiele und jede Technik wird jeweils auch zum Abschluss gebracht. So ist beispielsweise eine Abwehr nicht immer als solche zu sehen, sondern kann genauso gut auch der Beginn für einen Hebel, einen Wurf oder einen Würgegriff sein.

Die Aneinanderreihung mehrerer Techniken in der Kata diente nur der Weitergabe des Wissens in einer bestimmten Form und heutzutage natürlich auch als Vergleichsgröße bei Wettkämpfen.Zwischendurch mal die beiden Kata in ihrem bekannten Ablauf zu üben war für die Teilnehmer nach all der Konzentration immer wieder eine willkommene Auflockerung.Schnell war klar geworden, dass die angesetzte Trainingszeit nicht annähernd für ein abschließendes Studium der beiden Kata reichen würde. Der Sinn des Lehrgangs lag aber vielmehr darin Interesse zu wecken, um Kata künftig unter neuen Aspekten üben zu können.



Der Neuburger Dojo-Leiter Ralf Köchl bedankte sich nach vier Trainingsstunden bei den durchwegs begeisterten Teilnehmern und bei Sensei Landgraf für die engagierte Unterrichtung.

Er wies darauf hin, dass es schier unmöglich sei sich all das zu merken was erklärt worden war.

Einig waren sich alle, einen Lehrgang dieser Art alsbald zu wiederholen.

Bildergalerie

(Birgit Ansbacher)