Archiv 2007


Karate-Dojo Kiyomasa in der Zeitung und im Netz


10.08.07


Artikel der Neuburger Rundschau vom 08.08.07


31.07.07


Artikel der Neuburger Rundschau vom 28.07.07


27.07.07


Artikel der Neuburger Rundschau vom 23.07.07


Artikel der Neuburger Rundschau vom 23.07.07


11.04.07


Jahreshauptversammlung beim Karate Dojo Kiyomasa

Vorstandschaft neu gewählt

Ende  März  trafen sich die Mitglieder des Karate Dojo Kiyomasa zur jährlichen Hauptversammlung im  „Sportpark Rödenhof“. In diesem Jahr fanden wieder Neuwahlen für den Gesamtvorstand des Vereins statt.

Aus familiären Gründen konnten sich Anita Flauger (Kassenwartin) und  Birgit Ansbacher (Schriftführerin) leider nicht mehr für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stellen.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Ralf Köchl als Erster Vorsitzender und Trainer, Georg Wurm als Zweiter Vorsitzender und Petra Berchermeier als Jugendwartin. Neu in den Vorstand wurden einstimmig Veronika Bauch als Kassenwartin und Teresa Schmidt als Schriftführerin gewählt.

Ralf Köchl, Teresa Schmidt, Veronika Bauch, Georg Wurm. Es fehlt Petra Berchermeier (Jugendwartin).

In seinem Geschäftsbericht hob Ralf Köchl ausdrücklich die sehr gute Geschäftsführung und harmonische Zusammenarbeit des bisherigen Vorstandes hervor und verwies auf die glänzende Organisation  zahlreicher Aktivitäten des vergangenen Jahres. So hatte sich das Dojo z.B. am Neubuger Tag der Vereine aktiv beteiligt, den jährlichen Lehrgang mit Shihan Nagai durchgeführt, sich bei zahlreichen Fremdlehrgängen weitergebildet und an verschiedenen Meisterschaften teilgenommen. Auch der gesellige Aspekt war mit einer gelungenen Grillfeier und der sehr stilvoll  gestalteten Weihnachtsfeier nicht zu kurz gekommen. Ausdrücklich lobte er das seit Jahren starke Engagement seines stellvertretenden Trainers Schorsch Schmid, der  die Karategruppe Ehekirchen leitet. Nach langem „Anlauf“ gelang es schließlich auch die neu gestaltete Website des Dojos zu präsentieren (www.kiyomasa.de).

Nicht ganz so erfreulich war, dass die Zahl der Mitglieder im Verein nach stetem Anstieg in den letzten Jahren wieder gesunken war.

Der Blick ist beim Dojo Kiyomasa  aber stets nach vorne gerichtet. In diesem Jahr wird erstmals das viertägige Sommer-Gasshuku des S.K.I.D., ein Lehrgang mit vier japanischen Großmeistern, in

Neuburg abgehalten. Weit mehr als 200 Teilnehmer werden aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland erwartet die nicht nur am Karatesport interessiert sind, sondern Neuburg auch als begehrenswertes künftiges Ziel kennen lernen sollen. Freundlicherweise hat die Stadt Neuburg die Parkturnhalle zur Verfügung gestellt und mit dem Kreisjugendring und dem „Haus im Moos“ konnten Vereinbarungen für günstige Übernachtungsmöglichkeiten getroffen werden.

(rk)


09.03.07


Bundeslehrgang Greven am 3./4. März 2007

Bundeslehrgang in Greven – das ist so etwas wie eine Tradition bei Kiyomasa. Obwohl nicht ganz in der Nähe von Neuburg gelegen, zieht es uns immer wieder dorthin. Heuer hatten wir einen Kleinbus gemietet und unser Fahrer, Sepp Reisch, brachte uns sicher in den Norden und zurück in die Heimat. Abfahrt war am Samstagmorgen um 06.00 Uhr, denn der Kleinbus war auf 100 km/h beschränkt und Pausen musste unser Fahrer schließlich auch machen.

Nach 650 km waren wir am Ziel. Belohnt wurden wir mit einem wunderbaren Lehrgang mit Nagai Shihan und Sensei Shinij Tanaka  (5. Dan).

Schon beim ersten Training faszinierten uns die weichen, fast katzenähnlichen Bewegungen von Sensei Tanaka. Seine Art, die Hüfte einzusetzen war sehenswert und versetzte uns in Staunen. Fast möchte man seinen eigenen Gi ablegen, weiß man doch genau, dass man diese Geschmeidigkeit nie erreichen wird.

Aber dies ist nicht unsere Auffassung vom Karate-Do – also üben wir weiter!

Die Erklärungen von Sensei Tanaka wurden zwar von Akio übersetzt, doch beobachtete man den Meister aufmerksam, so konnte man ihn durchaus ohne Worte verstehen. Immer wieder zeigte er seine äußerst korrekten Techniken aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die erste Trainingseinheit bestand in wesentlichen Teilen darin, Grundtechniken und Kombinationen in mehreren Schritten zu üben. Auch der Gleichgewichtssinn kam auf seine Kosten, wurden doch viele Fußtritte nach dem Treten zunächst gestoppt. Nach der Pause wurden die Trennvorhänge herabgelassen und Sensei Tanaka erarbeitete mit den Schwarzgurten und den 1. Kyu-Braungurten verschiedene höhere Kata – so z.B. Kanku-Sho und Unsu. Die anderen Gruppen trainierten mit Reinhard Nawe Sensei und Uwe Borsody Sensei.

Zum Schluss des ersten Trainingstages forderte Nagai Shihan nach drei Trainingsstunden dann noch die Schwarzgurte im Jyu-Kumite in mehreren Kampfrunden.

Am Sonntag begann das Training pünktlich um 10.00 Uhr. Während in einem Teil der Halle Kyu-Prüfungen abgelegt wurden hatten die anderen Lehrgangsteilnehmer erneut das Vergnügen mit Sensei Tanaka. Bei Partnerübungen wurden vor allem Mawashi-Geri und Ushiro-Mawashi-Geri verlangt. Es ist schon erstaunlich, dass es, wie von Sensei Tanaka demonstriert, möglich ist einen Mawashi-Geri nach dem Tritt am vorderen Ende zu stoppen und gleichzeitig Erklärungen abzugeben. Dann folgten verschiedene Versionen des Sanbon-Kumite und man musste aufpassen, um die drei richtigen Abwehrtechniken zu erwischen.

Alles in allem war die lange Fahrt nach Greven für uns alle ein Erfolg und zu bedauern war nur unser Fahrer, der trotz Trainings auch noch acht Stunden hinter dem Steuer verbringen musste.

Unsere Teilnehmer waren:

Ralf Köchl, Bene Schmid, Jürgen Schmidt, Sepp Bauch, Petra Berchermeier, Matthias Winter, Vroni Bauch, Michaela Heigl, Raphael Heigl, Pia Link, Katharina Oehm, Sepp Reisch.

(rk)


09.02.07


Kata-Lehrgang in Simbach am Inn

Am letzten Januarwochenende trafen sich 50 Karateka in Simbach/Inn zum ersten bayerischen Kata-Lehrgang des S.K.I.D. Nur wer mindestens den grünen Gürtel hatte und zumindest alle fünf Schüler-Kata (Heian 1 - 5) kannte, durfte an dem Lehrgang teilnehmen. So lag der Schwerpunkt zwar bei den Heian-Kata aber auch die Meister-Kata Bassai Dai, Kanku Dai und Jion wurden geübt. Der Lehrgangsleiter, Bundestrainer Shihan Nagai (8. Dan), legte verstärkt Wert auf die so genannten Kleinigkeiten, denn am Gesamtablauf der Kata gibt es keine Veränderungen.

Kata, der „Kampf“ gegen mehrere imaginäre Gegner, bedeutet soviel wie Form. In der Stilrichtung Shotokan sind 26 verschiedene Kata bekannt die bis zu 65 Techniken haben und bis zu 90 Sekunden dauern können. Gemäß der Philosophie des Karate beginnen alle jeweils mit einer Abwehrtechnik. Jahrhunderte lang wurden sie nur persönlich von Meistern an ihre Schüler weitergegeben. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts legte man sie in der heutigen Form fest und so kommt es, dass zwei davon nicht vollständig bekannt sind.

Das Neuburger Dojo Kiyomasa war trotzwidriger Wetterverhältnisse mit elf Kämpfern nach Simbach gefahren, um sich von Nagai Shihan instruieren zu lassen. Sichtlich erschöpft stellten sie sich am Ende des zweitägigen Lehrgangs zum Gruppenfoto mit ihrem Bundestrainer.

(rk)


08.02.07



Aus der Neuburger Rundschau vom 08.02.2007