Archiv 2008



06.12.08


Bayerische Meisterschaft des LV Bayern

in Burghausen

Am letzen Sonntag trafen sich die Karatekas der Bayerischen Vereine des S.K.I.D. im südostbayerischen Burghausen um die Besten in ihren Reihen zu finden. Ausrichter war das dortige Dojo Sakamoto und ihre sympathische Vereinschefin Pia Heyer.

Gestartet wurde in 14 Einzel- und drei Mannschaftsdisziplinen, abgestuft nach Alter, Geschlecht und Graduierung.

Die Neuburger Trainer Hannes Schmidt und Ralf Köchl mussten als Kampfrichter ran, ihre sieben Schützlinge bemühten sich derweil um gute Platzierungen.

Einen starken Auftritt hatten die Jungs von Kiyomasa in der Kategorie J 2 (Jungen 11 – 14 Jahre, Violett- und Braungurte) bei Kata.

Maxi Regler siegte vor seinem Vereinskameraden Dominik Kurpiers. Beim Kumite holte sich Dominik Kurpiers ebenfalls den zweiten Platz.

In derselben Kategorie bei den Mädchen erkämpfte sich Melanie Jung erstmals eine Finalteilnahme und wurde in Kata schließlich Vierte.

Sebastian Kaindl belegte in der Klasse H 2 (Herren ab 15 Jahre, Violettgurte) den dritten Platz in Kata, im Kumite zeigte er sich im Finalkampf überlegen und siegte klar.

Riccardo Reichstein (H 3 = Herren ab 15, Braungurte) errang exakt dieselben Platzierungen, nämlich Dritter in Kata und Sieger in Kumite.

Den Erfolg dieser Meisterschaft für Kiyomasa komplettierten die beiden Mannschaften. Die Kinder-Mannschaft mit Dominik Kurpiers und Maxi Regler mussten als Erste starten, was normalerweise nicht unbedingt von Vorteil ist.

Mit einer technisch sauberen und synchron vorgetragenen Heian Sandan waren sie trotzdem die Besten und wurden verdiente Sieger. Zum Abschluss holte sich die Herren-Mannschaft von Kiyomasa (Reichstein, Kaindl, Regler Daniel) noch einen Dritten Platz.

Am Ende hatte jeder des Kiyomasa-Teams einen Treppchen-Platz oder eine Finalteilnahme geschafft.

Für Kiyomasa war es ein gelungener „Sonntagsausflug“ in die Stadt mit Europas längster Burg und obendrein ein sehr erfolgreicher sportlicher Jahresabschluss.


14.11.08


Deutsche Meisterschaft des S.K.I.D.

in Warendorf am 8.11.2008

Zwei zweite und ein dritter Platz für Kiyomasa


Lange hatte Kiyomasa nicht mehr an einer Deutschen Meisterschaft teilgenommen und alle freuten sich auf Warendorf und auf das dortige Dojo Kamakura mit seinem urigen Sensei Reinhard Nave (6. Dan).

Schon Freitagmittag fuhren Melanie, Maximilian, Daniel, Dominik, Pia und ihr Trainer Ralf los – Warendorf liegt immerhin 600 Kilometer von Neuburg entfernt.

Da sechs Personen nicht in einem normalen Auto Platz finden, stellte uns Hannes seinen Mercedes Vito, ausgestattet mit sechs Einzelsitzen, zur Verfügung.

Zunächst ging es nach Bad Laer, nördlich von Warendorf, wo in einer gemütlichen Pension übernachtet wurde. Dort nahm das Kiyomasa-Team erst einmal das hauseigene Hallenbad in Beschlag.

Um zehn Uhr sollten am Samstag die Meisterschaften in der Bundeswehrsportschule Warendorf mit dem Karate-Nachwuchs beginnen und mit leichter Verspätung war’s dann soweit.

Der Kommandeur der Sportschule hielt noch eine kurze Ansprache und gab den Karateka mit einem „…es ist jetzt Eure Halle“ das Freizeichen.

Gestartet wurde auf sechs Pools. Während Ralf als Kampfrichter tätig war, versuchten sich zunächst Daniel und Melanie - leider ohne besonderen Erfolg.

Besser machten es schließlich Maximilian und Dominik. Sie starteten in derselben Kategorie (Jungen 11 – 14 Jahre) und erreichten beide das Finale, d.h. sie waren unter den vier Besten. Dominik gelang dann ein zweiter Platz, Maximilan wurde Vierter.  Auch beim Kihon Ippon Kumite kamen sie ins Halbfinale, verloren es aber beide. Somit standen sie sich im so genannten kleinen Finale, Kampf um Platz Drei, gegenüber. Wieder blieb für Maximilian nur der undankbare vierte Platz und Dominik wurde Dritter.

Pia, erstmals auf einer Deutschen, beherrschte ihre Nervosität gut und kam bei den Damen (15 – 17 Jahre) ebenso ins Finale. Mit einer technisch sehr sauberen Kata Jion und wurde Zweite.

Da die Siegerehrungen erst nach Ende der anschließenden Deutschen Meisterschaft anstanden, hatten die Kiyomasa-Leute genügend Zeit, sich die Wettbewerbe der Großen anzusehen. Besonders beeindruckt waren sie vom Jiyu-Kumite, obwohl dort schon mal ein Kämpfer von den Sanis versorgt werden musste. So fragte Maximilian im ersten regulären Training danach gleich mal, wo man denn einen Zahnschutz kaufen könne.

Wesentlich mehr gefordert war am Samstag aber ihr Trainer, der bis in die Finals als Kampfrichter eingesetzt war.

Unmittelbar nach der Siegerehrung machte sich Kiyomasa um 20.20 Uhr auf die lange Heimreise. Müde, aber zufrieden erreichten sie kurz vor drei Uhr Neuburg und dachten alle bloß noch an’s Ausschlafen. Nur bei Pia ging das nicht, sie musste bereits um 05.30 Uhr wieder fit sein für ihre Klassenfahrt nach Berlin.

Unsere besondere Anerkennung gilt den Deutschen Meistern in den Einzelbewerben von Kata und Kumite, Dana Raczynski und Marco Wäger, beide vom Dojo Edo - sie hatten hervorragende Leistungen gezeigt.  Aber auch das Herren-Team von Edo München mit Marco, Roman und Andy begeisterte uns – sie wurden Deutsche Meister in den Mannschaftskategorien, sowohl bei Kata, als auch im Kumite.

Für Kiyomasa war die Fahrt zur Deutschen Meisterschaft nach Warendorf nach zwei Jahren Abstinenz ein voller Erfolg, der für die Zukunft hoffen lässt.


15.07.08


Neuburger Karatekas bei Prüfung erfolgreich

Am vergangenen Wochenende fand der alljährliche Karate-Lehrgang unter Leitung von  Bundestrainer Shihan Akio Nagai (8. Dan) in der Neuburger Parkhalle statt. Im Rahmen dieses zweitägigen Lehrgangs legten 19 Weiß- und Farbgurtträger – davon 18 aus dem Neuburger Karate Dojo Kiyomasa - die Gürtelprüfung zum nächst höheren Kyu-Grad erfolgreich ab.

Mehr als 50 Teilnehmer, die teilweise sehr weit anreisen mussten (bis aus Leipzig!), versammelten sich zu den beiden Trainingseinheiten am Samstagnachmittag und Sonntagmorgen, um von ihrem Bundestrainer etwas zu lernen. Shihan Nagai legte bei seinen Trainings sehr viel Wert auf eine saubere Technik, aber schaffte es dennoch, seine Karatekas stark ins Schwitzen zu bringen. Dies gelang vor allem am Samstag, als bei hohen Temperaturen eine dreistündige Übungseinheit absolviert wurde. Bei der sehr abwechslungsreichen Grundschule predigte der hohe Dan-Träger immer wieder, wie wichtig Körperbeherrschung und einfache Bewegung aus der Hüfte für diese traditionsreiche Kampfsportart sind. Während die Farbgurte anschließend die für ihre Gürtelfarbe gedachten Katas unter Anleitung übten, wurden mit den Schwarzgurten im Laufe des Lehrgangs die Katas Gankaku und Hangetsu intensivst trainiert, ausführlich erklärt und streng überwacht von Eugen Landgraf (6. Dan), der diese „Sondereinheiten“ leitete. Nach einer kleinen Lehrgangsfeier am Abend fand dann am Sonntag um 10 Uhr das zweite Training statt. Diesmal war das Kumite (Zweikampf) von größerer Bedeutung für die Übungseinheit. Besonders eindrucksvoll zeigten dies während einer Trainingspause zwei Mitglieder des deutschen Nationalkaders, als sie Jiyu-Ippon-Kumite, eine Vorstufe des Freikampfs, vorführten.

Im Anschluss an dieses eineinhalbstündige Training fanden die Gürtelprüfungen unter den Augen des Bundestrainers statt. Insgesamt traten 19 Prüflinge, die die Prüfungen vom gelben bis zum violetten Gürtel ablegten, an; 18 davon waren vom Neuburger Dojo Kiyomasa. Zur Freude ihrer Trainer erhielten 12 von diesen 18 Prüflingen die Bestnote A, wobei besonders die Leistungen der Prüflinge zum orangen Gürtel hervor zu heben sind, die allesamt mit „A“ bestanden.

Es absolvierten die Prüfung zum 8. Kyu (gelber Gürtel): Christoph Medele, Simon Händler, Josef Reisch junior, Tobias Hahn, Bianca Kefer, Lukas Mitterbauer, Alexander Zech und Lukas Appel

7. Kyu (oranger Gürtel): Anna Kugler, Magdalena Schmidt, Johannes Appel, Stefan Wintermeir und Carina Weidenhüller.

6. Kyu (grüner Gürtel): Josef Reisch senior

5. Kyu (1. violetter Gürtel): Pia und Yasmin Link, Florian Kugler

4. Kyu (2. violetter Gürtel): Maximilian Regler

Aufgrund der guten Leistungen der teils sehr jungen Karatekas (nicht nur bei ihren Prüfungen) erhielten Dojo-Leiter Ralf Köchl und sein Trainerstab noch einige lobende Worte des Bundestrainers, der seinen Aufenthalt in Neuburg auch dieses Jahr sehr genossen hatte.