Archiv 2009



20.12.09


Gemütliche Weihnachtsfeier beim Karate Dojo Kiyomasa

Christa Neumeier zum Ehrenmitglied ernannt und langjährige Mitglieder geehrt

Zu einer gemütlichen vorweihnachtlichen Feier trafen sich Mitglieder und Angehörige des Karate-Dojos Kiyomasa am letzten Samstag in der Gaststätte „Blaue Traube“ in der Neuburger Altstadt.

In einer kurzen Ansprache hob Erster Vorsitzender Ralf Köchl nochmals hervor, dass es Kiyomasa nun schon seit 35 Jahren gibt und erwähnte nochmals die Bayerischen Meisterschaften des vorherigen Wochenendes. Hier dankte er insbesondere allen Helfern der Veranstaltung, ohne die der reibungslose Ablauf der Meisterschaft nicht möglich gewesen wäre.

Nach einem wohlschmeckenden Menü aus der Küche vom Wirt Ludwig Herbinger stimmte Georg Wurm mit einer kritischen Betrachtung über das Verhältnis zwischen St. Nikolaus und Weihnachtsmann auf die Vorweihnachtszeit ein. Wenig später erinnerte er dann als wirklich echter St. Nikolaus an die „kleinen Sünden“ der Kiyomasas und gab allen Kindern und Jugendlichen eine Weihnachtstüte mit Leckereien.

Dem festlichen Rahmen gemäß wurden langjährige Mitglieder des Vereins mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk geehrt. Im Einzelnen waren dies der Zweite Vorsitzende Georg Wurm (10 Jahre), Sonja Ruf (20 Jahre) und stellvertretender Dojo-Leiter und Jugendwart Hannes Schmidt (25 Jahre).

Ein ganz besonderer Höhepunkt war die Ernennung von Christa Neumeier zum Ehrenmitglied des Dojos. Erst nach etwa der Hälfte der von Ralf Köchl vorgetragenen Laudatio bemerkte sie, dass diese Ehrung ihr galt und war sichtlich gerührt.

Christa Neumeier war ihr gesamtes Leben lang aktive Sportlerin gewesen. Im Winter Ski fahren, im Sommer Wind surfen und ansonsten war sie mit dem Rennrad unterwegs. Im Alter von 55 Jahren begann sie nach einem Anfängerkurs mit dem regelmäßigen Karate-Training bei Kiyomasa. Sie erreichte im Jahr 2001 den zweiten Violettgurt (4. Kyu), wobei sie alle ihre Gürtelprüfungen mit der Bestnote „A“ abgelegt hatte. Der plötzliche Tod ihres Mannes, eine Krebsdiagnose und schließlich mehrere Schlaganfälle unterbrachen ihre Aktivitäten jäh. Auch wenn sie anfangs nicht mehr gehen konnte, rechtsseitig gelähmt war und nicht mehr sprechen konnte – ihr Geist war ungebrochen. Mit einer ungewöhnlichen Courage und starkem Willen kämpfte sie gegen ihr Schicksal an, um ihr Leben wieder selbst gestalten zu können. Durch regelmäßige Übungen über Jahre hinweg kann sie heute längere Strecken zu Fuß, nur mit einem Stock als Gehhilfe, zurücklegen und sich mit ihren Mitmenschen wieder unterhalten. All die Jahre freuten wir uns, dass sie trotz ihres Handicaps bei sämtlichen Veranstaltungen unseres Vereins dabei sein konnte.

Christa Neumeier verfolgt ihr Ziel mit hoher Energie und einer bewundernswerten Zielstrebigkeit – sie lässt sich durch nichts davon abbringen. Genau diese Eigenschaften sind auch Teil des Karate-Do (Weg des Karate), so dass sie für alle im Dojo Vorbild sein kann. Zusammen mit Schriftführerin Birgit Ansbacher überreichte ihr Ralf Köchl ein Blumenbouquet und die Ehrenurkunde des Dojos.

(rk)


12.12.09


Bayerische Karate-Meisterschaft des S.K.I.D.

Vier Siege von Kiyomasa-Karateka

Anlässlich seines 35. Gründungsjubiläums hatte sich das Karate-Dojo Kiyomasa Neuburg um die Ausrichtung der diesjährigen Bayerischen Meisterschaft des S.K.I.D. bemüht.

So trafen sich am letzten Sonntag um 13.00 Uhr ca. 60 Karateka in der Turnhalle des Descartes-Gymnasiums, um in dreizehn verschiedenen Kategorien ihre Besten zu finden.

Die Meisterschaft begann pünktlich mit einer kurzen Begrüßungsrede des Ersten Vorsitzenden des Landesverbands, Herrn Hans Brieschenk (3. Dan).

Als Hauptkampfrichter fungierten Alexander Schifferer (6. Dan, Dojo Lembukan Simbach) und Ralf Köchl (5. Dan) vom Dojo Kiyomasa.

Von den zehn Kiyomasa-Kämpfern konnten sich drei Karateka so genannte Podestplätze sichern – Lena Baumgartner, Magdalena Schmidt und Maximilian Regler.

Zunächst wurden die Kata- und im Anschluss daran alle Kumite-Kategorien gestartet.

Als erstes mussten die Kleinsten, die Kinder bis 10 Jahre, in den Pool. Hier verpasste Regina Bühler durch eine nicht ganz nachvollziehbare Entscheidung des Hauptkampfrichters Schifferer die Finalteilnahme um ein Zehntel. Besser erging es Magdalena Schmidt (Mädchen 11 und 14 Jahre), die an dritter Stelle liegend ins Finale einzog. Nach einer Leistungssteigerung lag sie mit ihrer Kata Heian Sandan knapp vor Sarah Hempel (Edo München). Maximilian Regler machte es seiner Vereinskameradin in der Kategorie Jungen 11 – 14 Jahre nach. Punktgleich mit Angel Nutzinger (Lembukan Simbach) ließ er diesen im Finale deutlich hinter sich und sicherte sich dadurch den Ersten Platz. Erstmals bei einer Meisterschaft am Start aber mit Nervenstärke und sauberen Techniken kämpfte sich Lena Baumgartner (Damen ab 15 Jahre, Gelb- bis Grüngurt) ebenso unter die letzten Vier und schloss mit einem Dritten Platz ab.

Im Kumite (Kampf) wird bei Farbgurten (Gelb- bis Violettgurte) in einem formatierten Partnerkampf (Sanbon-Kumite oder Kihon-Ippon-Kumite) gestartet. Hier erreichte Regina Bühler das „kleine“ Finale um Platz drei, musste sich dann aber Manuel Demmelhuber (Masamune Neumarkt) geschlagen geben. Gut drauf durch seinen Erfolg in Kata ließ Maximilian Regler noch einen weiteren Sieg im Kumite folgen. Auch Lena Baumgartner hatte ihre gute Platzierung Auftrieb gegeben, denn sie behauptete sich im Finalkampf als Gelbgurt gegen Nicole Grunewald (Grüngurt) von Edo München.

Zufrieden mit dem Verlauf der Meisterschaft verabschiedete Dojo-Leiter Köchl gegen 18.30 Uhr nach der Siegerehrung die Aktiven und wünschte allen Teilnehmern, Betreuern und Zuschauern eine gute Heimreise.

Platzierungen des Dojo Kiyomasa:

Lena Baumgartner (3. Platz Kata, 1. Platz Kumite), Magdalena Schmidt (1. Platz Kata), Maximilian Regler (jeweils 1. Platz in Kata und Kumite), Regina Bühler (5. Platz Kata, 4. Platz Kumite).

(rk)



01.08.09 Zeltlager der Kiyomasa-Kinder 2009


26.07.09


Vier neue Braungurte bei Kiyomasa

Den Abschlusslehrgang der laufenden Saison, das schon traditionelle Sommer-Gasshuku des S.K.I.D., richtete heuer das Karate Dojo Tekeda aus Auerbach im Vogtland aus. Gasshuku bedeutet soviel wie Trainingslager und geleitet wurde es natürlich von Bundestrainer Shihan Nagai (8. Dan). Seit über zehn Jahren ist auch Sensei Murakami (6. Dan) aus Tokio als Gasttrainer dabei.

Vom Neuburger Dojo Kiyomasa machten sich letzten Donnerstag sechs Karateka auf den Weg ins Vogtland. Zusammen mit ca. 200 weiteren Teilnehmern, u. a. aus der Schweiz, Österreich und Spanien, wollten sie sich bei dem viertägigen Lehrgang weiterbilden. Bei herrlichem Wetter kam man am ersten Nachmittag in der von der Sonne aufgeheizten Sporthalle des Waldparks Grünheide schon nach wenigen Minuten ordentlich ins Schwitzen. Sensei Murakami begann mit Grundschultechniken, die vor allem von Richtungsänderungen bestimmt waren. Nach der ersten Pause wurde in verschiedenen Leistungsgruppen trainiert und Sensei Murakami widmete sich den Schwarzgurten. Der ehemalige Weltmeister im Kumite (Kampf) verblüffte wohl einige, als er nicht mit seiner ureigensten Disziplin Kumite weiter trainierte, sondern die Katas (Form) Bassai-Dai, Jion, Chinte, Nijushiho und Kanku-Sho üben ließ und sie in den Details besprach. Oftmals führte er die einzelnen Passagen selbst vor und die Geschmeidigkeit und Schnelligkeit seiner Bewegungen sind immer wieder ein Genuss. Am Freitag hatten sich die Temperaturen merklich nach unten bewegt, das Training selbst war trotzdem anstrengend und schweißtreibend. Das Kihon- (Grundschul-) Training knüpfte von der Art her an die Techniken des Vortages an. Nach Übungen für die richtige Fußhaltung bei verschiedenen Fußtritten folgten dann jedoch Kombinationen aus der Kampfschule.

Der wohl härteste Tag war der Samstag. Das schlechte Wetter hatte nun auch Auerbach fest im Griff und viele der Teilnehmer fieberten ihrer Prüfung zum nächst höheren Gürtel entgegen. Die Neuburger Kämpfer Melanie Jung, Dominik Kurpiers, Daniel und Maximilian Regler stellten sich der Prüfung für den ersten Braungurt (3. Kyu) und bestanden alle mit guten Leistungen. Braungurtprüfungen können beim S.K.I.D. nur bei einem der drei Bundes-Lehrgänge abgelegt werden.

Die vier Nachwuchs-Karatekas von Kiyomasa sind zwischen 14 und 16 Jahre alt und trainieren seit 2002 regelmäßig zweimal in der Woche. Dass für sie mit dem Braungurt ein neuer Abschnitt beginnt sagte ihnen im Anschluss an die bestandene Prüfung sowohl ihr Trainer Ralf Köchl, als auch der 2. Vorsitzende des Vereins, Georg Wurm. Braungurte sind einerseits die höchsten Schülergrade, andrerseits beginnt nun schon die langfristige Vorbereitung für das Ziel Schwarzgurt (Dan). Nicht nur die Weiterentwicklung von Techniken, sondern auch der tiefere Sinn der fernöstlichen Kampfkunst Karate müssen jetzt erlernt werden.

Abschluss des Tages waren die Dan-Prüfungen, die ausschließlich beim Gasshuku abgenommen werden. Die Prüflinge müssen ihre Leistungen vor dem Prüfungskomitee und vor allen Lehrgangsteilnehmern erbringen. 14 Braungurte  stellten sich der Herausforderung, den 1. Dan zu erringen. Daneben gab es fünf Prüfungen zum 2. Dan und je eine zum 3. bzw. 4. Dan. Erst nach insgesamt fünf Stunden konnte man an diesem Tag die Sporthalle verlassen. Wer gedacht hatte, das Sonntagstraining würde ein gemächliches Ausklingen des Lehrgangs werden, hatte sich gründlich getäuscht. Sensei Murakami  forderte nochmals alles und verlangte einige nicht ganz gewöhnliche Technikfolgen von Arm- und Fußstößen.

Den Abschluss bildete dann die Kata Heian Shodan. Es ist die Kata, die im Karate als erste erlernt wird. Allerdings musste die Schrittfolge der 21 Techniken so gestaltet werden, dass man seinen Ausgangspunkt nicht verließ. Gar mancher war nach diesem „Gedankenspiel“ froh, die Heimreise antreten zu können.

Anstrengend aber ebenso lehrreich waren die vier Trainingstage gewesen und hatten sich in jeder Hinsicht gelohnt.

(rk)


12.07.09


Großartiger Schlossfest-Lehrgang mit Shihan Nagai

Zehn Kiyomasa-Karateka bestehen die Gürtelprüfung

Ein besonderes Ereignis war heuer der Sommer-Lehrgang des Karate Dojo Kiyomasa mit dem Bundestrainer des S.K.I.D., Herrn Shihan Nagai (8. Dan). Der ausgezeichnet aufgelegte japanische Großmeister brachte den 71 hoch motivierten Lehrgangsteilnehmern zwei schweißtreibende und lehrreiche Tage.

Pünktlich um 15.00 Uhr begann man am letzten Samstag in der neuen Sporthalle der Paul-Winter-Realschule mit einer ausgedehnten Gymnastik. Danach war als Erstes ein intensives Training von Grundtechniken angesagt. Shihan Nagai verstand es die unterschiedlich graduierten Karatekas entsprechend ihrem Leistungsstand zu beschäftigen. Während den Weißgurten einfachere Techniken abverlangt wurden, forderte der Bundestrainer jeweils noch zusätzliche Fuß- und Armtechniken bei den höheren Farbgurten. Nicht nur wegen der hohen Temperaturen kamen so auch die 17 teilnehmenden Schwarzgurte ordentlich ins Schwitzten. Nach etwa einer Stunde gab es eine kurze Verschnaufpause - die Einzige an diesem Nachmittag. Für den zweiten Übungsteil wurde der Trennvorgang herabgelassen und die Karatesportler in drei Gruppen aufgeteilt. Shihan Nagai nahm die Weißgurte unter seine Fittiche. Dies waren überwiegend Kinder die ihre Augen sehr gespannt auf den Großmeister gerichtet hatten. Toni Ceferino (5. Dan) trainierte die zweite Gruppe von Gelbgurt bis zum ersten Violettgut. Er brachte ihnen in seiner unnachahmlichen Art, einer gelungenen Mischung aus Strenge und Witz, die Feinheiten der fünf Heian-Katas (Schüler-Katas) nahe. Eugen Landgraf (6. Dan) unterrichtete die restlichen Violett- und Braungurte, sowie die Schwarzgurte. Hier wurde ausführlich an den Katas Tekki Shodan, Bassai Dai, Kanku-Dai und schließlich bei den Dan-Trägern an der Kata Gojushiho Dai gefeilt. Sensei Landgraf legte sehr großen Wert auf richtige Koordination der Bewegungen und der Atmung in den einzelnen Passagen und demonstrierte dies auch immer wieder sehr anschaulich.

Bei Trainingsschluss kurz vor 18.00 Uhr war jeder schweißgebadet und auch ausreichend gefordert worden. Anstelle des üblichen gemeinsamen Lehrgangsabends lud der Neuburger Dojo-Leiter Ralf Köchl die Teilnehmer dazu ein, das historische Schlossfest zu besuchen. Die Gruppe um Shihan Nagai ließ sich gemütlich in der Kerkerklause von Bernhard Einhauser nieder. Dass dabei im Laufe des Abends auch alte Anekdoten erzählt wurden war klar und gab oftmals Anlass zum Schmunzeln.

Der Sonntagvormittag begann nach der Gymnastik erneut mit einem Training der Grundtechniken. Dann stand Kumite (Kampf) in seinen verschiedenen Formen bis hin zum freien Kampf auf dem Programm.

29 Teilnehmer fieberten außerdem ihrer Prüfung für den nächsten höheren Gurt entgegen. Neun Karatekas von Kiyomasa absolvierten erstmals eine Karateprüfung und alle erhielten danach den gelben Gürtel, zwei davon hatten sogar die Bestnote „A“. Magdalena Schmidt, die Tochter des stellvertretenden Neuburger Dojo-Leiters Hannes Schmidt (2. Dan), bestand außerdem die Prüfung zum Grüngurt - ebenfalls mit „A“.

Insgesamt war es für die Teilnehmer aus den acht verschiedenen Dojos ein gelungenes Wochenende mit einem sehr zufriedenen Bundestrainer Nagai.

Prüflinge des Dojo Kiyomasa:

Zum Gelbgurt:

Bühler Regina (A), Loesewitz Louis (A), Baumgartner Lena, Kurpiers Kathrin, Kurpiers Lena, Prüß Andrea, Reinold Selina, Rudolph Chantal, Rudolph Danielle (alle B).

Zum Grüngurt:

Magdalena Schmidt (A).

(rk)


25.03.09


Pia Link besteht die Prüfung zum 4. Kyu mit „A“

Am 14./15. März besuchten Melanie, Maximilian, Daniel, Dominik, Pia, Magdalena und ihr Trainer Ralf den Bundes-LG in Greven. Die Fahrt wurde heuer zusammen mit Roman und Andreas vom Dojo Edo unternommen.

Neben BT Shihan Nagai (8. Dan) war auch Sensei Shinji Tanaka (5. Dan) aus Japan als Gasttrainer da. Viel Wert legte Sensei Tanaka auf genaue Ausführung der Techniken beim Kihon. Darüber hinaus wurden viele Katas, auch in Anwendung, geübt. Ebenso flossen Elemente aus dem Jyiu-Ippon-Kumite ein, wo es vor allem auch darum ging, sich nach erfolgter Abwehr wieder schnell vom Gegner zu lösen.

Am Sonntagvormittag war es für Pia dann soweit – sie trat zur Prüfung zum 4. Kyu an.

Dass sie ihre Prüfung besteht, und zwar mit Note „A“, hatten alle von Kiyomasa erwartet.

Angesichts des kritischen Tages den Nagai Shihan hatte, er verteilte in der Oberstufe viermal das „C“, ist ihre gute Bewertung noch einiges höher einzustufen.

(rk)


25.03.09


Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen beim Karate Dojo Kiyomasa

Drei Ämter neu besetzt

Zur jährlichen Jahreshauptversammlung trafen sich Aktive und Passive des Karate Dojos Kiyomasa am letzten Samstag in der Gaststätte „Kieferl-Bräu“ in Neuburg. Neben den Berichten der Vorstandsmitglieder stand heuer auch die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung.

Zunächst stellte Kassenwartin Veronika Bauch die Finanzen des Vereins, aufgegliedert in die wichtigsten Posten bei den Ein- und Ausgaben, dar. Sie präsentierte eine positive Bilanz und im Vergleich zum Vorjahr konnte sogar ein leichter Zugewinn verzeichnet werden. Erster Vorsitzender und Trainer Ralf Köchl dankte in seinem Bericht seinen Vorstandkollegen für die geleistete Arbeit in den beiden letzten Jahren. Nicht immer waren es nur einfache Entscheidungen, die getroffen werden mussten. Viel Arbeit hatte der viertägige Lehrgang, das traditionelle Sommer-Gasshuku des S.K.I.D., gemacht, das vor knapp zwei Jahren erstmals in Neuburg stattfand. Dass alles so wunderbar geklappt hatte, war großteils auch ein Verdienst der engagierten Arbeit des Vorstands. Daneben galt es auch, die jährlichen Dojo-Lehrgänge mit Bundestrainer Nagai Shihan (8. Dan) auszurichten oder die geselligen Grill- und Weihnachtsfeiern zu organisieren. Auf sportlicher Seite konnten einige vordere Plätze bei der Deutschen Nachwuchsmeisterschaft und der Bayerischen Meisterschaft, beide im November 2008, erkämpft werden. Auch viele Fortbildungslehrgänge wurden von den Karatekas besucht. Erst vor einer Woche war man beim Bundeslehrgang in Greven, zu dem Sensei Tanaka (5. Dan) als Gasttrainer direkt aus Japan gekommen war. Pia Link legte bei diesem Lehrgang auch die Prüfung zum zweiten Violettgurt (4. Kyu) ab und das mit der Bestnote „A“.

Nicht ganz so erfreulich war ein starker Rückgang der Mitgliederzahl im letzten Jahr. Dies basiert einerseits auf der normalen Fluktuation und hängt andrerseits mit dem Austritt mehrerer Mitglieder zusammen, die sich in einer eigenen Gruppe organisiert haben. Dem Ersten Vorsitzenden Köchl bereitet das jedoch keine großen Sorgen, gibt es doch bereits wieder einige Interessenten, die Karate erlernen wollen.

Nach der Entlastung des Vorstands durch die Mitgliederversammlung wurde neu gewählt.

Sowohl Erster Vorsitzender Ralf Köchl, als auch Zweiter Vorsitzender Georg Wurm hatten im Vorfeld signalisiert, dass sie für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stehen würden. Ihre Wiederwahl erfolgte danach auch einstimmig.

Neu besetzt werden mussten die Ämter des Kassenwarts, des Schriftführers und des Jugendwarts. Veronika Bauch, Teresa Schmidt und auch Petra Berchermeier gaben bekannt, dass sie aufgrund stärkerer beruflicher Belastungen ihre Ämter nicht mehr ausüben könnten. Die Neubesetzung gelang jedoch reibungslos. Mit Birgit Ansbacher kehrte eine erfahrene Kraft als Schriftführerin in den Kiyomasa-Vorstand zurück. Sie hatte dieses Amt bereits von 2002 bis 2007 in vorbildlicher Weise ausgeübt. Bei der Wahl des Kassenwarts kam mit Michaela Heigl die jüngere Generation zum Zuge. Für sie ist sowohl die Vorstandsarbeit, als auch das Kassengeschäft Neuland. Vorgängerin Veronika Bauch sagte deshalb spontan ihre Unterstützung während der Einarbeitungsphase zu. Von der Kiyomasa-Jugend wurde Hannes Schmidt einstimmig als Jugendwart gewählt. Er ist schon seit 25 Jahren beim Dojo und ein „alter“ Weggefährte von Trainer Köchl - dieser ernannte ihn auch zu seinem Stellvertreter als Trainer und Dojo-Leiter. Als Kassenprüfer stellte sich erneut Volker Kurtz zur Wahl, Sebastian Kaindl wurde erstmals für diesen Posten gewählt.

Viel zu tun gibt es auch nach der Jahreshauptversammlung bei Kiyomasa. Derzeit läuft ein Anfängerkurs für Erwachsene und für Anfang April ist die Teilnahme am „Nagai-Cup“, einem bundesweiten Turnier, geplant. Im November schließlich richtet das Dojo Kiyomasa aus Anlass seines 35-jährigen Bestehens noch die Bayerische Meisterschaft des S.K.I.D. in Neuburg aus.

(rk)


02.02.09


Neuer Anfängerkurs

Ab 9. März 2009 haben Sie Gelegenheit die fernöstliche Kampfsportart Karate im Rahmen eines Anfängerkurses (10 Trainingseinheiten) kennen zu lernen.

Jeweils montags zwischen 19.00 und 20.30 Uhr wird Ihnen der Trainer des Karate Dojo Kiyomasa, Ralf Köchl (5. Dan), etwas über Entstehung und Entwicklung des modernen Karate erzählen, mit Ihnen Grundtechniken wie Fauststoß oder Fußstoß üben oder zeigen, welche Möglichkeiten es zur Verteidigung gibt. Am Beginn jeder Trainingseinheit steht eine ausführliche Gymnastik, die Ihre Gelenkigkeit fördern und Sie vor Verletzungen bewahren soll.

Natürlich können Sie alleine durch diesen Kurs Karate nicht erlernen - aber vielleicht finden Sie Gefallen an diesem Sport und besuchen nach Kurs-Ende unser reguläres Training.

Mitmachen kann jeder!

Es gibt keine Altersbeschränkung, ebenso wenig benötigen Sie sportliche Grundkenntnisse oder spezielle Kleidung.

Zur Anmeldung das ausgefüllte Anmeldeformulars an ralf@kiyomasa.de schicken oder telefonisch unter 0171/5792317 oder bei Kursbeginn in der Schwalbanger-Turnhalle.

Die Gebühr für die 10 Abende beträgt übrigens 35 Euro.

(rk)