Archiv 2011


09.12.11

Bayer. Nachwuchsturnier des S.K.I.D.

Kiyomasa mit zwölf „Stockerlplätzen“ erfolgreichstes Dojo

Das Nachwuchsturnier des S.K.I.D. des Landesverbands Bayern wurde am 27. November 2011 vom Dojo Edo in Unterschleißheim ausgerichtet. Mit knapp 70 Startern war das Turnier gut besetzt und erstmals war es auch eine verbandsintern offene Meisterschaft. Einzig das Dojo Tesshu von Toni Ceferino (6. Dan) aus Oberkochen nutzte aber die Chance, seinem Nachwuchs eine weitere Gelegenheit zu geben, Wettkampf-Erfahrungen zu sammeln.

Der Ausdruck Nachwuchs bezieht sich hier nicht auf das Alter, sondern auf die Gürtelfarben von gelb bis braun – Schwarzgurte waren demnach nicht startberechtigt.

Gekämpft wurde auf zwei Pools. Die Starter traten dann entweder direkt gegeneinander an (Flaggenentscheid) oder es wurde bei Kata (Form) nach Punkten bewertet. In die Kata-Finals zogen die vier besten einer Gruppe ein.

Das Neuburger Dojo Kiyomasa war mit acht Kämpfern und einer Mannschaft dabei und zeigte sich in ausgezeichneter Verfassung.

Schon in der Kategorie der Kinder (bis 10 Jahre) gab es kein Vorbeikommen am Neuburger Robert Schilke (Orangegurt). In der mit 19 Startern stärksten Gruppe setzte er sich bei Kata in zwei Vorrunden klar durch und erreichte das Finale. Mit der Heian Shodan wurde er unangefochten Erster. Im Kumite (Kampf) ließ er nach vier erfolgreichen Vorrunden auch im Finalkampf nichts anbrennen und errang seinen zweiten Sieg.


Noch deutlicher war die an diesem Tag dominierende Stellung des Kiyomasa-Dojos bei der Mädchengruppe 11 – 14 Jahre (bis Grüngurt) zu sehen. Lena und Kathrin Kurpiers und ihre Vereinskameradin Regina Bühler besetzten sowohl bei Kata, als auch beim Kumite in wechselnden Positionen die Plätze eins bis drei. Regina siegte in Kata mit Heian Nidan, Lena setzte sich mit Heian Sandan vor ihre Zwillingsschwester Kathrin. Diese revanchierte sich im Kumite. Dort verwies sie Regina und Lena auf die Plätze zwei und drei.

In der zweiten Mädchengruppe (Violett-/Braungurt) startete Magdalena Schmidt für die Neuburger und holte einen ersten und einen zweiten Platz. Nach einem Fehler in der Heian Yondan gelang ihr nur äußerst knapp die Qualifizierung fürs Finale. Mit Nervenstärke und einer dynamisch vorgeführten Heian Sandan konnte sie schließlich diesen Wettbewerb für sich entscheiden. Beim Kumite musste sie sich lediglich Yasemin Schuler vom Dojo Edo im Finalkampf geschlagen geben.

Aufgrund zu geringer Besetzung entfiel die Kategorie Damen 1 (ab 15 Jahre, bis Grüngurt). Trotzdem nutzten die Kiyomasa-Grüngurte Lena Baumgartner und Lisa Berchermeier die Chance, weitere Turnier-Erfahrungen zu sammeln und ließen sich der nächst höheren Gruppe (Violett-/Braungurt) zuordnen, wo sie u.a. auch auf Petra Berchermeier trafen. Lena Baumgartner schied jeweils in den ersten Runden gegen die spätere Siegerin bzw. Zweitplatzierte aus. Petra und Lisa Berchermeier qualifizierten sich fürs Kata-Finale. Hier unterlief Petra Berchermeier in der Jion ein Fehler und sie wurde Vierte. Lisa Berchermeier stellte eine sehr saubere Heian Sandan vor und schob sich an ihrer Mutter vorbei auf den dritten Platz. Gegen die beiden Braungurte aus Oberkochen und Burghausen kam sie jedoch nicht an.

Die acht Mannschaften der Kinder bis 14 Jahre bildeten den Schlusspunkt des Turniers. Eine Mannschaft besteht dabei aus drei Kämpfern, die eine frei zu wählende Kata vor allem synchron vorführen. Schon in der Vorrunde war abzusehen, dass die Kiyomasa-Mannschaft um Regina Bühler und Kathrin und Lena Kurpiers zu den Stärkeren zählen würde. Im Finale gingen sie als vorletzte Mannschaft an den Start. Letztlich lagen sie mit je einem Zehntel pro Kampfrichterwertung deutlich vor der Mannschaft aus Burghausen.


Bei der Siegerehrung durften die Neuburger dann zwölf Pokale bzw. Medaillen in Empfang nehmen. Für sechs erste, drei zweite, drei dritte, sowie einem vierten Platz erhielt Kiyomasa obendrein noch einen Pokal als erfolgreichstes Dojo. Hoch zufrieden mit den Leistungen seiner Schüler nahm diesen der Neuburger Trainer Ralf Köchl entgegen.

Ergebnisse im Einzelnen:

Kinder bis 10 Jahre (bis Orangegurt):   Kata:               Robert Schilke             1. Platz

                                                                       Kumite:            Robert Schilke 1. Platz

Mädchen 11-14 Jahre (bis Grüngurt):  Kata:               Regina Bühler              1. Platz

                                                                                              Lena Kurpiers              2. Platz

                                                                                              Kathrin Kurpiers          3. Platz

                                                                      Kumite:            Kathrin Kurpiers          1. Platz

                                                                                              Regina Bühler              2. Platz

                                                                                              Lena Kurpiers              3. Platz

Mädchen 11-14 Jahre (Violett-/Braung.):        Kata:               Magdalena Schmidt     1. Platz

                                                                       Kumite:            Magdalena Schmidt     2. Platz

Damen ab 15 Jahre (bis Braungurt):                 Kata:               Lisa Berchermeier        3. Platz

                                                                                              Petra Berchermeier      4. Platz

Kinder Mannschaft:                                         Kata                Bühler/K. Kurpiers

                                                                                              L. Kurpiers                  1. Platz

30.10.11


Deutsche Karate-Meisterschaft des S.K.I.D.

Fünf Starter, sechs Podestplätze für Kiyomasa

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte richtete am letzten Samstag das Dojo Hojo aus Beelen (Nordrhein-Westfalen) die Deutsche Karatemeisterschaft des S.K.I.D. aus.

Das Neuburger Karate-Dojo nahm mit fünf Kämpfern an der Meisterschaft teil und konnte viele sehr gute Platzierungen erzielen. Die Kiyomasa-Mannschaft wurde während der Meisterschaft von Melanie Jung gecoacht, während Dojo-Leiter Ralf Köchl als Kampfrichter tätig war.


Selbstverständlich waren auch der Bundestrainer des S.K.I.D, Shihan Akio Nagai (8. Dan) und der Zweite Vorsitzende des Bundesverbands, Eugen Landgraf (7. Dan, oberster Kampfrichter), dabei.

Vor den „Großen“ durfte der Karatenachwuchs - Kinder, Jugendliche und Erwachsene die noch keinen Schwarzgurt haben - starten.

Vom Dojo Kiyomasa musste Robert Schilke in der Gruppe der Kinder bis 11 Jahre (Gelb- und Orangegurt) in der mit 28 Kämpfern zahlenmäßig stärksten Kategorie ran.


In Kata (Form) behauptete er sich in den beiden ersten Runden, die im Flaggen-Modus ausgetragen wurden. Hierbei zeigen zwei Kämpfer  die gleiche Kata und der jeweilige Sieger kommt weiter. In der dritten Runde (Punktebewertung) bekam er für seine Heian Shodan eine Punktezahl, die zur Teilnahme am Finale (vier Starter) berechtigte. Am Ende der Finalrunde lag er zwar auf Platz drei, jedoch punktgleich mit einem weiteren Karateka. Das anschließende Stechen verlor er, hatte aber mit dem 4. Platz ein ausgezeichnetes Ergebnis erreicht. Beim Kampf (Sanbon-Kumite – drei vorgeschriebene Angriffe hintereinander) kam er ebenfalls in die dritte Runde, konnte sich aber fürs Finale nicht qualifizieren.

Regina Bühler (Mädchen bis 15 Jahre, Gelb- bis Grüngurt) schied sowohl bei Kata, als auch beim Kumite jeweils in der ersten Runde aus.

Magdalena Schmidt (Mädchen bis 15 Jahre, Violett- und Braungurtgurte) machte ihre Sache mit der Kata Heian Yondan besser und kämpfte sich ins Finale vor. Dort wiederholte sie ihre gute Leistung und errang den 2. Platz. Auch im Jiyu-Ippon-Kumite (halbfreier Kampf mit vorgeschriebenen Angriffen) qualifizierte sie sich fürs Finale und wurde schließlich Dritte.


In der Gruppe der Damen ab 16 Jahre (bis Grüngurt) starteten Lisa Berchermeier und Lena Baumgartner und konnten mit der Kata Heian Nidan ins Finale vorstoßen. Beide mussten sich aber einer Kämpferin aus dem Dojo Kamakura (Warendorf) geschlagen geben. Lena wurde Zweite, Lisa Dritte, beide mit der Kata Heian Sandan. Beim Sanbon-Kumite gewann ebenfalls das Mädchen von Kamakura und die beiden Kiyomasa-Kämpferinnen tauschten ihre Platzierungen – hier errang Lisa den 2. Platz und Lena wurde Dritte.

Nach der Nachwuchsmeisterschaft begann die eigentliche Deutsche Meisterschaft, bei der wie im Vorjahr Marco Wäger und Dana Radschinski die Titel in Kata gewannen. Ein Novum war das Finale im Kumite wo sich die Brüder Hannes und Richard Röseler gegenüber standen – Sieger und Deutscher Meister wurde Hannes Röseler.

Hoch zufrieden war am Ende auch Trainer Ralf Köchl mit seinen Schützlingen die immerhin sechs Podestplätze und einen hervorragenden vierten Platz erkämpft hatten. Er sieht dies als Ergebnis stetigen und ernsthaften Trainings seiner Schüler.

(rk)

17.04.2011

Fünf Podestplätze für Kiyomasa beim Nagai-Cup 2011

Der Nagai-Cup ist neben der Deutschen Meisterschaft die zweite bundesweite Karatemeisterschaft des S.K.I.D. Er wird jedes Frühjahr ausgetragen und wurde nach Bundestrainer Nagai Shihan (8. Dan) benannt, der vor etlichen Jahren einen Wanderpokal stiftete. Dieser wird dem jeweils Besten im Kumite überreicht.

Insgesamt gingen letzten Samstag etwas mehr als 200 Karatekas in Leinzell (Schwäbisch Gmünd) an den Start. Das Turnier wurde vom Dojo Taira und dessen Sensei, Uwe Borsody (6. Dan), ausgerichtet.

Wie auch die DM ist der Nagai-Cup zweigeteilt in einen Nachwuchsbereich (alle Farbgurte von gelb bis braun) und dem eigentlichen Nagai-Cup mit Braun- und Schwarzgurten (ab 18 Jahre).

Kiyomasa war mit zehn Kämpfern dabei und das mit gutem Erfolg.

Die wohl größte Gruppe an diesem Tag war die der Kinder bis elf Jahre (Mädchen und Jungen bis 7. Kyu / Orangegurt) mit 37 Startern, wobei auf zwei Pools gleichzeitig gekämpft wurde. Sowohl in Kata, als auch im Sanbon Kumite mussten die kleinen Karatekas gegeneinander antreten.

Danielle Rudolph schied jeweils nach der ersten Runde aus. Bis in die 3. Runde kam dagegen Endrit Suhoglraj in Kata. Robert Schilke und Elmira Suhoglraj konnten sich dann in der 4. Runde leider nicht mehr durchsetzen und verfehlten den Einzug ins Finale.

Im Kumite gelang es Robert und Endrit sich dreimal nach vorne zu kämpfen. Beide scheiterten aber wieder unmittelbar vor dem Finale.

In der Gruppe „Mädchen 12 – 15 Jahre (8./7. Kyu, Gelb- u. Orangegurt)“ traten vier Mädels von uns an.

In Kata kam für Regina Bühler schon in der ersten Runde das Aus, für Chantal Rudolph war nach der zweiten Runde Schluss. Lena und Kathrin Kurpiers gelang es sich fürs Finale (vier Starter) zu qualifizieren. Nach Punktegleichstand gab es ein Stechen um den zweiten Platz, das Lena verlor und somit Dritte wurde. Ihre Schwester Kathrin belegte den 4. Platz.

Einen Podestplatz sicherte sich Regina dann im Kumite. Sie wurde Dritte nachdem sie das sogenannte kleine Finale gegen ihre Vereinskameradin Lena gewonnen hatte.

In der nächst höheren Gruppe der Mädchen bis 15 Jahre (ab 6. Kyu / Grüngurt) ging Magdalena Schmidt an den Start. In Kata schied sie nach der ersten Runde aus, weil sie in der Heian Yondan kurz gestoppt hatte. Im Kihon Ippon Kumite musste sie sich nur Anja Weiss (Sakamoto Burghausen) geschlagen geben und wurde Zweite.

Einzige Kämpferin von Kiyomasa in einer Erwachsenen-Kategorie war Lena Baumgartner (ab 16 Jahre, 8. – 6. Kyu). Ungefährdet gewann sie mit hohem Punktevorsprung den Wettbewerb in Kata. Im Kumite unterlag sie wie Magdalena nur im Finalkampf und wurde ebenfalls Zweite.

Der Kiyomasa-Kindermannschaft mit R. Bühler, L. Kurpiers und K. Kurpiers gelang mit der neu einstudierten Kata Heian Sandan ein guter Mittelplatz bei insgesamt 12 Mannschaften.

Melanie Jung hatte sich um die Kiyomasa-Mannschaft gekümmert und sie auf ihre Starts blendend eingestellt, während Ralf den ganzen Tag als Kampfrichter eingesetzt war.

Neben Urkunden, Medaillen und einem Pokal gab’s dann auch ein dickes Lob von Ralf Sensei, dem vor allem die Disziplin seiner Schüler gefiel. Sie waren nicht nur im Pool sehr konzentriert, sondern bereiteten sich auch sauber auf ihre Einsätze vor.

(rk)

10.04.2011

Jahreshauptversammlung und Vorstandswahlen 2011

Turnusgemäß wurde in Rahmen unserer JHV heuer auch der Vorstand gewählt.
Nach den Berichten der Vorstandsmitglieder, insbesondere gab hier die Michaela einen Überblick über die Finanzen und Ralf ließ das letzte Jahr auch in sportlicher Hinsicht Revue passieren, wurde der Gesamtvorstand neu gewählt.
Wahlleiter war Ralf Schmeh und er hatte leichtes Spiel.
Die meisten hatten sich schon im Vorfeld bereit erklärt, weiter ihre Ämter ausüben zu wollen.
Neuer Kassenwart ist Volker Kurtz, der mit Michaela die Posten tauschte. Sie prüft zusammen mit Stefan Regnat künftig die Kasse.



Durch die Besetzung der Ämter wurde die Grundlage für die Fortsetzung einer erfolgreichen und einvernehmlichen Vorstands- und Vereinsarbeit geschaffen.

Als 1. Vorsitzender von Kiyomasa bedanke ich mich beim bisherigen Vorstand für die erbrachten guten Leistungen auch auf diesem Wege.

Ralf Köchl

(rk)